Herzlich Willkommen bei der IBEX E-Learning Plattform!

Um sich auf der IBEX-E-Learning Plattform registrieren und einschreiben zu können, schauen Sie sich bitte dieses Video an.

IBEX ist ein Projekt der sequa gGmbH in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Die Initiative Berufsbildungs-Export (IBEX) verbindet das Potenzial deutscher Berufsbildung mit der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Ziel des Projekts ist es

  • die hochentwickelten Kompetenzen der Bildungseinrichtungen des deutschen Handwerks in der Entwicklungszusammenarbeit zu positionieren.

Mit dieser E-Learning Plattform möchte IBEX ein Instrument anbieten, mit dem Sie sich in einige grundlegende Anregungen und Informationen zur internationalen Berufsbildungs-Zusammenarbeit aneignen können.

Die Plattform ist "Work in Progress" und daher keinesfalls vollständig. Sie ist als Beginn einer "Learning Journey" für diejenigen Einrichtungen der Beruflichen Bildung gedacht, die sich stärker in die Entwicklungszusammenarbeit einbringen möchten. Wir arbeiten stetig an der Erweiterung der Inhalte. Wir laden Sie daher ein, uns Ihre Anregungen, Kritik und Wünsche mitzuteilen, um die Inhalte der Plattform so interessant und relevant wie möglich zu gestalten.

Um zu beginnen, klicken Sie bitte nach der Registrierung auf der Lernplattform auf den "Kursitel". Dann werden Sie in die "Kursansicht" geführt. Scrollen Sie nach unten auf die Seite und drücken auf "Einschreiben". Sie werden sofort zu den Inhalten der Plattform geleitet und können beginnen. Zur Einschreibung wird Ihnen ebenfalls eine Begrüßungs-Email zugesandt. Diese Email enthält wichtige allgemeine Informationen zur Lernplattform.

Für den Registrierungs- und Einschreibeprozess können Sie sich auch folgendes Video anschauen: Link

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß bei der Erkundung der Inhalte.

Ihr IBEX-Team
Sonja Andjelkovic (Projektleitung) und Simon Becker (Projektassistenz)

Tel.: +49(0)30-120 252 95

Skype: sequa-ibex

simon.becker(at)sequa.de

sonja.andjelkovic(at)sequa.de

www.sequa-ibex.de

Unser Dank gebührt den Unterstützern, die diese E-Learning Plattform möglich gemacht haben:

  • ZDH - Michael Olma und EZ-Scout Marko Ackermann,
  • sequa - Gebhard Weiss, Susanne Sattlegger, Daniel Thomann, Dr. Ralf Meier,
  • GIZ - Kerstin Nagels,
  • GIZ - Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ), Ruy Conzane,
  • Ost-West-GmbH der Handwerkskammer Koblenz, Dr. Evelina Parvanova,
  • TU Berlin, Dr. habil. Stefan Wolf
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Hintergrund

Nachhaltige Wirtschaftskreisläufe zum Zweck der Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele in diesen Partnerländern zu etablieren, ist ausgesprochenes Ziel der Bundesregierung im Bereich Entwicklungszusammenarbeit. Wirtschaftliche Akteure spielen dabei eine eine immer stärkere Rolle und haben sich als wichtiger strategischer Partner in der Entwicklungszusammenarbeit etabliert. Zentrales Anliegen der Entwicklungszusammenarbeit ist die Beseitigung der Armut. Armut hat bekanntlich viele Facetten und ist eine wesentliche Ursache von Bildungsarmut. Bildungsarmut selbst zementiert die materielle Armut, da keine Lösungsstrategien und Lebensentwürfe entwickelt werden können. Durch die Bildungsarmut ist die Handlungs- und Problemlösungskompetenz insgesamt sehr schlecht ausgebildet. Kinder und Jugendliche sind häufig eine besonders gefährdete Gruppe, da sie in sehr frühem Alter bereits für das Überleben ihrer Familie Sorge tragen müssen. Frühe Eheschließungen mit minderjährigen Mädchen schränken die Entwicklungspotenziale der Mädchen ein und tragen dazu bei, dass noch mehr Kinder in dieser Situation aufwachsen. Eine mangelhafte Ausbildung zementiert geringe Löhne und schlechte Arbeitsperspektiven. Daher ist Bildung und Berufsbildung ein entscheidender Schritt in Richtung Empowerment von armutsgefährdeten Bevölkerungsgruppen, dem Etablieren von lokalen Wirtschaftskreisläufen und somit hin zu einer gesamtwirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Entwicklung.

Relevanz des Handwerks für die Beruflichen Bildung

Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise ist in vielen Ländern die Jugendarbeitslosigkeit dramatisch gestiegen, während sie in Deutschland im internationalen Vergleich extrem niedrig ist. Dies ist insbesondere der Stärke des dualen Ausbildungssystems zu verdanken, das einen reibungslosen Übergang in den Arbeitsmarkt ermöglicht. So verwundert es kaum, dass immer mehr Staaten nach systemischer Beratung aus Deutschland fragen, um ihre bestehenden beruflichen Ausbildungssysteme mit den Vorteilen der dualen Ausbildung zu verknüpfen. Mit rund 170.000 ausbildenden Unternehmen und 420.000 Auszubildenden in etwa 130 Berufen ist das Handwerk der vielseitigste und ausbildungsintensivste Wirtschaftszweig in Deutschland. Darüber hinaus blickt das Handwerk auf eine jahrhundertelange Tradition in der Berufsbildung zurück. Schon seit dem Mittelalter orientierten sich Handwerker in der Aus- und Weiterbildung über die Landesgrenzen hinaus, um so am Austausch von beruflichem Wissen und Erfahrungen zu partizipieren und von diesen zu fördern.

Internationales Engagement des Handwerks

Handwerksorganisationen sind bedeutende Akteure der deutschen Berufsbildung und im Inland diesem gesetzlichen Auftrag verpflichtet. Grenzüberschreitend bringen sie ihre Berufsbildungskompetenzen seit Jahrzehnten weltweit in Projekte in Europa, Afrika, Asien und Amerika ein. In Europa engagieren sie sich aktuell im Rahmen von Task Forces der Bundesregierung, um von Armut und vom Fachkräftemangel bedrohten Ländern einen Weg aus der Krise aufzuzeigen, in dem sie die wirtschaftlichen Grundlagen des Aufschwungs über die Deckung der Bedarfe der Wirtschaft an qualifizierten Facharbeitern anvisieren. Einzelne Einrichtungen des Handwerks sind schon seit Jahrzehnten in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert. Sie entwerfen und aktualisieren Curricula, planen Ausbildungsstätten, transferieren Know-how u.v.m. Um diese fachliche Expertise zu erfassen, hat IBEX 532 Institutionen des Handwerks (Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Zentral- und Fachverbände, Innungen) systematisch befragt und die Daten zu exportfähigen Bildungsangeboten in einem Datenpool erfasst. Dieser Datenpool bildet die Informations-Grundlage über die Zielgruppe, die mit diesem E-Learning Kurs erreicht werden soll. Weitere Zielgruppen könnten nach der Pilotierung des E-Learning Kurses hinzukommen, sollte das Projekt noch weiter gefördert werden. Im Einzelnen sind das Auslandshandelskammern, Botschaften, Industrie- und Handelskammern und andere interessierte Einrichtungen der beruflichen Bildung sowie deutsche Unternehmen im In- und Ausland.

Ziel und Aufbau der E-Learning Plattform

Übergeordnetes Ziel unserer E-Learning Plattform ist die Befähigung und die Ausweitung der Teilnahme der Institutionen der deutschen verfassten Wirtschaft an Projekten und Programmen des Berufsbildungsexports im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. Da die Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland ein inzwischen hochgradig professionalisierter Bereich ist, sind gerade bei noch nicht international aktiven Einrichtungen verschiedene Grundlagen zum Eintritt in die internationale Berufsbildungszusammenarbeit nötig.

Module der E-Learning Plattform

Wir haben nach Recherchen und Projekt-Erfahrungen folgende vier Bereiche ausgemacht:

1. Einführung in die internationale Berufsbildungszusammenarbei: Hier erfahren Sie erste Informationen dazu, warum internationale Berufsbildungszusammenarbeit zukünftig ein wichtiger Geschäftsbereich Ihrer Institution sein wird.

2. Interkulturelle Kompetenz: In diesem Modul wird es um die Wichtigkeit kultureller Besonderheiten gehen, die Ihr internationales Engagement beeinflussen können.

3. Ausschreibungspraxis (GIZ, EU): Dieses Modul erläutert die Praxis der Ausschreibung der GIZ und der EU allgemein und im Bereich Berufsbildung.

4. Geschäftsfeldentwicklung: Hier geht es darum, wie Sie internationale Berufsbildung strategisch als neues oder erweitertes Geschäftsfeld etablieren können.

Selbstverständlich können diese vier hier eingeführten Themenbereiche nicht das gesamte Spektrum der wichtigen Themen und Lernbereiche abdecken. Wir wollen mit diesem Kurs einen ersten Aufschlag wagen, Ihnen die internationale Berufsbildungzusammenarbeit näherzubringen und Sie dafür zu begeistern.

Aufbau der Module

Die Module sind ähnlich aufgebaut. Zu jedem Modul gibt es 2 Videos mit Experten aus dem jeweiligen Bereich. Daneben gibt es Präsentationen und pdfs zum download und zum Weiterlesen, sowie ein Web-Based-Training (WBT), ein Instrument zur multimedialen Aufbereitung von Inhalten.

Sehen Sie vorab unseren Trailer